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Termin Informationen:

  • Do
    15
    Nov
    2018

    Grundeinkommen – auch ein Modell für Deutschland?

    19:00 UHRAuslandsgesellschaft.de e.V.

    Vortrag mit Diskussion: Dr. Sepp Kusstatscher, ehemaliges MdEP
    Seit Anfang des Jahres ging die Debatte in Deutschland um, was passieren würde, wenn die Digitalisierung zu den befürchteten massiven Jobverlusten führen würde? Einer der Lösungsvorschläge war das Grundeinkommen.

    Eine Verfechterin dieser Idee ist in Deutschland seit Jahrzehnten Irmtraud Mair. Sie sagte: "Wer im letzten Jahrzehnt mit bangem Herzen das Sterben im Mittelmeer wahrgenommen hatte, muss automatisch an das Grundeinkommen denken. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer und die Verteilung der vorhandenen Ressourcen ist ungerecht." Ein Grundeinkommen wäre nach Ansicht von Irmtraud Mair eine Lösung für viele Probleme.

    Mit leuchtenden Augen erzählte sie von einem Grundeinkommen-Pilotprojekt in Namibia: Einem deutschen Ehepaar, Dr. Claudia und Dr. Dirk Haarmann, war es gemeinsam mit dem Bischof Kameeta gelungen, eine breite Allianz auf ein in dem Ort Otjivero eingeführtes Grundeinkommen einzuschwören, welches 100 namibische Dollar pro Monat und pro Kopf beträgt.

    Der Südtiroler Dr. Sepp Kußtatscher, schon vor Jahrzehnten mit der Idee des Grundeinkommens bekannt geworden, hat sich damit beschäftigt. Bereits als Abgeordneter am Europaparlament reiste er nach Namibia. Er wird nun über das Projekt berichten. Anschließend findet eine Diskussion mit dem Publikum statt. Die Journalistin Dr. Petra Vennebusch, selbst Augenzeugin des Projektes, wird die Veranstaltung moderieren.

    Dr. Sepp Kusstatscher ist in Südtirol geboren. Er war Bürgermeister von Villanders (1974 bis 1985), Mitglied des Südtiroler Landtages (1988 bis 1993 und 2003/04) und Mitglied des Europäischen Parlamentes (2004 bis 2009).

    In Kooperation mit Africa Positive e.V.