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bevorstehende Termine

Termin Informationen:

  • Mo
    19
    Nov
    2018

    Der Hambacher Wald, der Kohleausstieg und die Rolle von RWE in unserer Region

    19:00 UhrAuslandsgesellschaft, Steinstr. 48 (Nordausgang Hbf, neben Cinestar und Steinwache)

    Referent: Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND-NRW
    Der BUND bekämpft seit Jahrzehnten die
    Braunkohlenutzung im Rheinischen Revier.
    Dabei gehört Dirk Jansen zu den Menschen, die in
    diesem Kampf an vorderster Front stehen. Er ist auch
    maßgeblich an den verschiedenen Facetten der
    juristischen Seite des Kampfes unmittelbar beteiligt.
    Er wird über die verschiedene Aspekte dieses
    Kampfes berichten.

    Seit dem Beginn der Räumung im Hambacher Wald durch die Polizei, ist eine Massenbewegung entstanden, die mit einer großen Demonstration, an der sich ca. 50.000 Menschen beteiligt hatten, ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Dabei geht es keineswegs "nur" um den Wald, sondern auch um Klimaschutz und die dringende Notwendigkeit, die CO2-Emissionen schnell und drastisch zu reduzieren.
    Um den erforderlichen Kohleausstieg erreichen zu können, ist weiterer politischer Druck erforderlich.
    In der Veranstaltung wird auch über zwei lokale Fakten zu sprechen sein: Erstens halten die Dortmunder
    Stadtwerke 23,6 Mio. RWE-Aktien. Zweitens ist RWE/Innogy zu knapp 40 % an DEW21 beteiligt.
    In einem offenen Brief an den OB und die Mitglieder der demokratischen Ratsfraktionen hatten acht
    Organisationen gefordert, die RWE-Aktien zu verkaufen und DEW21 vollständig in kommunale Hand
    zu überführen.
    Wir freuen wir uns auf einen interessanten Vortrag und anschließend eine lebendige Diskussion.

    Eine Veranstaltung von Attac, DGB, Nachdenktreff und AG Globalaisierung konkret in der Auslandsgesellschaft in Kooperation mit BUND Dortmund und dew-kommunal.

    Dirk Jansen ist Geschäftsleiter des BUND NRW. Er ist seit Jahrzehnten im Rheinischen Kohle-revier aktiv. Der BUND leistet dort Widerstand gegen den Braunkohleabbau durch RWE. Bis zum Jahre 2040 wird mit dem 12.000 Jahre alten Hambacher Wald der wichtigste Naturraum der Region bis auf wenige Reste für das RWE-Kraftwerk Niederaußem zerstört. Dieses Kraftwerk ist einer der größten Kohlendioxid-Emittenten Europas. Trotz Einsetzung der Kohle-Kommission durch die Bundesregierung, die einen Plan für einen sozialverträglichen Kohleausstieg erarbeiten soll, geht der Abbau unvermindert weiter.