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bevorstehende Termine

Termin Informationen:

  • Mo
    18
    Mrz
    2019

    Bodensteuer statt Grundsteuer! Gut für Mieter und die Umwelt, schlecht für Spekulanten und Großgrundbesitzer

    19:00 UhrAuslandsgesellschaft, Steinstr. 48 (Nordausgang Hauptbahnhof, neben Cinestar und Steinwache)

    Ref. Thomas Kubo

    Das geltende Grundsteuerrecht ist ungerecht, verwaltungsaufwändig und fördert Bodenspekulation. Und: Es ist auch verfassungswidrig!

    Die Bodensteuer dagegen schafft Abhilfe:

    – Die Bodensteuer ist gerecht!

    – Die Bodensteuer ist einfach!

    – Die Bodensteuer entlastet Mieter!

    – Die Bodensteuer spart Flächen!

    – Die Bodensteuer unterstützt die Siedlungsentwicklung!

    – Die Bodensteuer schöpft Bodenwertsteigerungen ab!

    Eine Veranstaltung von: Attac Dortmund / DGB Dortmund / Nachdenktreff

    Eine Bodensteuer wäre besser

    Die Grundsteuer B (auf Bauland und bebautes Land) wird heute auf Basis von Einheitswerten erhoben, die auf die Jahre 1964 (West) und 1935 (Ost) zurückgehen. Die Werte sind damit gegenüber den heutigen, tatsächlichen Werten so sehr veraltet und verzerrt, dass sie schließlich das Bundesverfassungsgericht im April 2018 für nicht mehr vereinbar mit dem Grundgesetz erklärt hat. Die Finanzminister der Länder wollen auch künftig die Grundsteuer am Wert von Grund und Boden einschließlich der Gebäude bemessen. Doch dafür müssen die zuständigen Behörden den aktuellen Wert der Gebäude aufwendig neu ermitteln. Dabei ließe sich die Grundsteuer viel einfacher reformieren – und würde nebenbei dringend benötigte Investitio­nen in neue und bestehende Gebäude fördern.

    Die Bodensteuer ist gerecht!

    Die Städte und Gemeinden sollen von den Eigentümern jeweils die Grund­steuern erhalten, die sich am Bodenwert orientieren – ein bescheidener „Grundtarif“ für das dauerhafte Recht zur Bebauung und für die dauerhafte Möglichkeit zur Inanspruchnahme öffentlicher Güter und Leistungen und ggf. Erzielung von Einnahmen. Ob ein erschlossenes Grundstück tatsäch­lich bebaut ist oder nicht, bedeutet aus kommunaler Sicht keinen Unter­schied. Spekulatives Horten von Bodenflächen lohnt sich bei der Boden­steuer weniger.

    Die Bodensteuer ist sozial!

    Sie berücksichtigt in idealer Weise den Grundsatz der Sozialpflichtigkeit des Eigentums sowie den allgemeinen Gleichheitssatz und stärkt im Markt­geschehen die Position der Mieter gegenüber den Vermietern.

    Im Verlag Thomas Kubo ist gerade der Reader erschienen: „Grundsteuer: Zeitgemäß!“, hg. von Ulrich Kriese, Dirk Löhr und Henry Wilke

    ISBN 978-3-96230-004-3 18.00 €