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Veranstaltungen

Mittwoch 10.03.2010, 20:00 Uhr,
Café Aufbruch, Hintere Schildstr. 18, Do-Hörde

Einführung in die Nutzung freier Software
(Neue) AnwenderInnen freier Software erlernen die wichtigsten Zusammenhänge und Anwendungsprogramme für den Alltagsgebrauch ihres (befreiten:) Computers

Die GNU/Linux Distribution Ubuntu ist sehr leicht zu installieren und zu warten und ermöglicht auch Computerlaien den Genuss einer Vielzahl freier, open source Anwendungsprogramme, die (fast:) keine Wünsche offenlassen.
An den Abenden dieser Reihe wollen wir Neulingen in der Welt der freien Software helfen, die wichtigsten Zusammenhänge und Programme kennenzulernen. Einschalten, boot-Vorgang, Anmelden, Umgang mit der graphischen Benutzeroberfläche (Menus, Fenster, Einstellungen), Organisation des (virtuellen) Schreibtischs und des Dateisystems, Internetverbindung, Surfen im Web, e-mail, Textverarbeitung & Officeanwendungen, Graphik & Fotos, Audio, Video, Installation weiterer Software, Softwareupdates.
Wichtig dabei sind die praktischen Übungen der TeilnehmerInnen, denn dadurch lernt man am besten. Einige Rechner können wir bereitstellen - wer zB einen Laptop mit einem freien Betriebssystem mitbringen kann, möge dies auf jeden Fall tun.
Es können auch Neuinstallationen durchgeführt werden, dazu aber bitte unbedingt vorher mit uns koordinieren.
In der Regel finden die Termine am 2. und 4. Mittwoch des Monats statt.
Um eine Spende für den gemeinnützigen Trägerverein des Café Aufbruch wird gebeten.



Donnerstag 11.03.2010, 19:30 Uhr,
Buchhandlung und Kaffeehaus Taranta Babu, Humboldtstr44

Europäisiert sich die Bourgeoisie?
Veranstaltung des Rosa Luxemburg-Club / Referentin: Beate Landefeld

 

Hat die Globalisierung zur Auflösung der Deutschland-AG geführt? Hat sich die Bourgeoisie transnationalisiert? Oder hat sie sich im Zuge der Einführung eines europäischen Binnenmarkts europäisiert? Wie ist das Verhältnis zwischen Transnationalisierung und Europäisierung in den Expansionstrategien der Konzerne? Welchen Platz nehmen die europäischen Konzerne in der weltweiten Konkurrenz und innerhalb der EU ein? Wie gestalten sich die Verhältnisse von Konkurrenz und Kooperation zwischen den europäischen Staaten? Wie versuchen die in der EU  dominierenden Kräfte die Ungleichmäßigkeit in der Entwicklung der europäischen Länder und eine zunehmende soziale Polarisierung in den Griff zu bekommen?

 

Beate Landefeld gehört der Redaktion der Zeitschrift “Marxistische Blätter” und dem Vorstand der Marx-Engels-Stifung in Wuppertal an. Sie ist Vorsitzende der MASCH Essen

Donnerstag 11.03.2010, 19:30 Uhr,
Reinoldinum, Schwanenwall 34, Dortmund – City

Arbeitende Kinder achten - Ausbeuterische Kinderarbeit ächten
Vortrag und Diskussion mit Johanna Fincke, (Christliche Initiative Romero, Münster)

 
  Zeit:     Donnerstag, 11. März 2010, 19.30 Uhr
  Ort:        Reinoldinum, Schwanenwall 34, Dortmund – City
  Beim Thema Kinderarbeit gab es bisher eigentlich nur eine klare Position – sie ge-
  hört verboten und muss bekämpft werden. Die Internationale Arbeitsorganisation
  (ILO) wie auch viele Kinderrechtsorganisationen haben große Anstrengungen un-
  ternommen, insbesondere in Afrika, Asien und Lateinamerika die Zustände anzu-
  prangern.
  Doch nun gerät Bewegung in die Diskussion. Ausgehend von Lateinamerika haben
  sich in vielen Ländern des Südens Bewegungen arbeitender Kinder gebildet. Ihr Ziel
  ist es nicht nur, ihre Lebenssituation zu verbessern und Bildung für alle durchzuset-
  zen. Die Mädchen und Jungen wollen auch, dass ihre konkreten Erfahrungen ihre
  Forderungen und Bedürfnisse weltweit anerkannt werden.
  Die Veranstaltung soll dazu dienen, einen differenzierten Blick auf das heikle Thema
  zu werfen und neue Positionen wahrzunehmen. Ist ein pauschales Verbot von Kin-
  derarbeit schädlich, brauchen Kinder ein Recht zu arbeiten? Welche Formen von
  Kinderarbeit sind akzeptabel, wo ist die Trennlinie zur Ausbeutung? Gibt es kindge-
  rechte Arbeit in Würde, und lässt sich Schule und Arbeit vereinbaren?
*
  Johanna Fincke gibt einen Einblick in das Leben und Denken arbeitender Kinder
  und vermittelt neue Perspektiven. Sie stellt die Bewegung der arbeitenden Kinder
  und Jugendlichen in den Ländern des Südens vor und plädiert für eine neue Heran-
  gehensweise an das Phänomen Kinderarbeit.
  Ein kurzer Film zum Einstieg verdeutlicht die Vorurteile und Realitäten.
  Eine Kooperation des Informationszentrums Dritte Welt e.V.,
Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der EKvW
  (MÖWe)
  und der Evangelischen Kirche Dortmund und Lünen



Freitag 12.03.2010, 19:30 Uhr,
Bahnhof Langendreer, Raum 6

Der Antiislamismus von Pro NRW
Ref.: Michael Trube

 

In NRW entstanden in den letzten Monaten in zahlreichen Städten Gliederungen der rechtspopulistischen Partei Pro NRW. Pro NRW will auch bei den Landtagswahlen im Mai kandidieren.

Unter dem Motto “Abendland in Christenhand” plant die rechtsextreme Bewegung Pro NRW am 28.03. einen Sternmarsch auf die Moschee in Duisburg-Marxloh. Dieser soll von verschiedenen Städten im Ruhrgebiet ausgehen. Bereits am 26.03. will Pro NRW in Bochum vor der Islamischen Gemeinde demonstrieren

Hauptkampagne von Pro NRW ist das Schüren von Ressentiments gegen Muslime. Sie treten vor allem bei Initiativen gegen den Bau von Moscheen auf. Pauschal werden Muslime als potenzielle Terroristen diffamiert und der Kampf gegen die "Islamisierung" Europas ausgerufen. Die extreme Rechte sieht – nicht nur in Deutschland – aktuell in populistischen und rassistischen Kampagnen gegen den Islam ein Erfolgsrezept für ihre Propaganda. War früher in diesen Kreisen die platte Parole „Ausländer raus“ Ausdruck eines dumpfen Rassismus, so versteckt sich dieser inzwischen nicht selten hinter populistischen Parolen zur Verteidigung von „deutscher Leitkultur“ und „christlichem Abendland“, gegen „Moscheebau“ und „Islamisierung“. Muslime werden dabei unter Fundamentalismusverdacht gestellt und als potentielle Bedrohung imaginiert.

 

Michael Trube arbeitet bei der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln



Sonntag 14.03.2010, 14:00 Uhr,
Die Linke, Parteibüro, Münsterstrasse 141

Film: "Karbild und Sauerampfer"
Zum Todestag von Karl Marx

 

Todestag von Karl Marx - KPF zeigt den Film: "Karbild und Sauerampfer"

 

Am 14. März jährt sich der Todestag von Karl Marx zum 125. Mal. Aus diesem Anlass lädt die kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE. NRW zu einem Filmnachmittag in das Parteibüro in Dortmund (Münsterstrasse 141, 44145 Dortmund). Los geht's um 14 Uhr. Gezeigt wird der Film „Karbid und Sauerampfer“.



Montag 15.03.2010, 19:00 Uhr,
Auslandsgesellschaft, Steinstr. 28 (Nordausgang Hbf)

Film: Cottonmoney & die globale Jeans
Attac Regionalgruppe Dortmund

Wir zeigen den Dokumentarfilm "Cottonmoney & die globale Jeans" von Peter Heller. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der ostafrikanische Baumwollbauer Mzee Gwao Mbogo. Seine Lebensbedingungen und die seiner Nachbarn im Dorf haben sich in den letzten 30 Jahren drastisch verschlechtert. Zum Vergleich werden immer wieder Aufnahmen aus dem Jahr 1978 eingeblendet, in denen die Lebensbedingungen der gleichen Menschen in dieser Zeit gezeigt werden. Der Baumwollanbau im Dorf ist nahezu vollständig zusammengebrochen. Die Bauern sind auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig, weil hochsubventionierte Baumwolle z.B. aus den USA viel billiger ist. Verflochten mit dieser Geschichte ist die Darstellung der Produktion von Jeans in Europa. Hier werden die Produktionsbedingungen im Zeichen der Globalisierung vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt verdeutlicht.

 Einführung: Anne Sünnen



Dienstag 16.03.2010, 19:00 Uhr,
ver.di-Haus Dortmund, Königswall 36 (2.Etage – Sitzungsraum A/B)

Alternativen zur neoliberalen Kapitaloffensive
Gewerkschaftspolitik zwischen Postfordismus, Wahlkampf, Klassenschlaf und Klassenkampf - Strategien zur Entprekarisierung und Politisierung im Agendajahr 2010 / Ref.: Prof. Dr. Ekkehard Lieberam, Leipzig

 

Zunehmende Wahlenthaltungen und politische Apathie machen deutlich: Die Menschen haben immer mehr das Vertrauen in die Politik verloren. Mit Personalabbau, Kurzarbeit, Arbeitsverdichtung und Lohnsenkungen wälzt die Wirtschaft die Kosten der Krise auf die Arbeitnehmer ab. Die vor allem von marktradialen Ideologen wie Westerwelle u. Co. gezündelte Debatte um die HARTZ-IV-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes droht den Sozialstaatsartikel des Grundgesetzes zum Scherzartikel werden zu lassen. Die Wirtschaftskrise verstärkt die Angst der Mittelschicht nicht nur weiter abgehängt zu werden, sonder abzustürzen. Kommunen wehren sich auf dem Hintergrund einer drohenden Fiskalkrise gegen berechtigte Arbeitnehmerforderungen. Public-privat-Partnership-Projekte drohen die kommunale Daseinsvorsorge weiter auszuhöhlen. Die Tarifpolitik der Gewerkschaften befindet sich in der Defensive.

2010 ist Wahljahr in NRW und zugleich das Jahr der Wahrheit über die Politik der Agenda 2010.und der Politik von Schwarz-Gelb.

Ist auf diesem Hintergrund überhaupt noch eine offensive Politik möglich,  sich der „Diktatur der Monetarität“ zu entziehen und den Vorrang des Primates der Politik vor der Wirtschaft durchzusetzen? Nicht zuletzt die mit dem Ende des „Rheinischen Kapitalismus“, sinkender Profitraten in der gewerblichen Wirtschaft, einer recht stabilen Herrschaftskonstellation zu Gunsten des Kapitals und einer scheinbar grenzenlosen Globalisierung eingeleitete dramatische Entwicklung hin zu mehr Armut, zur Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit, zur Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, stellt die Frage nach den Konsequenzen dieser zunehmenden  „Reproletarisierung“. Führt zunehmende soziale Unsicherheit zu politischer Klassenbildung oder bilden  sich selbstdisziplinierende Effekte gerade in krisenhaften Prozessen aus? Welche Folgen hat die verstärkte  Pluralisierung und Ungewißheit von Erwerbsbiographien? Werden wir es mit einer Zunahme individueller Strategien der Selbstvermarktung oder zunehmend kollektiven Formen der Frustration zu haben?

Ekkehard Lieberam ist Rechts- und  Politikwissenschaftler, arbeitete als Hochschullehrer an der Akademie der Wissenschaften in Berlin und an der Karl-Marx-Universität in Leipzig.

Er leitet das Forschungsprojekt »Klassenanalyse@BRD« der Marx-Engels-Stiftung.



Freitag 19.03.2010, 18:30 Uhr,
Buchhandlung und Kaffeehaus taranta babu, Humboldtstr. 44

Die Mörder gehen in der Welt herum
Die Lyrikgruppe Querköpfe liest Gedichte über den Holocaust

 

Veranstaltung des Rosa Luxemburg-Club

 

 

“Angst packt mich an”, schrieb Erich Mühsam aus dem Gestapogefängnis. Über den Rassenwahn, die Verfolgung und Ermordung schrieb Selma Meerbaum-Eisinger im SS Arbeitslager Mochailoska: “Ich möchte leben.- Ich möchte lachen und Lasten heben- und möchte kämpfen und lieben und hassen – und möchte den Himmel mit Händen fassen – und möchte frei sein und atmen und schreien.” Die “Querköpfe”, eine Dortmunder Lyrik-Gruppe, erzählt die Geschichte des Holocaust mit Gedichten von Gertrud Kolmar, Theodor Kramer, Nelly Sachs, Erich Fried und vielen anderen Dichter/innen. Die Lesung wird musikalisch von Wiebke Claussen begleitet.



Samstag 20.03.2010, 12:30 Uhr,
Essen,

wir zahlen nicht für eure krise! zwingen wir die profiteure zur kasse
Anti-Krisendemonstration in Essen



Samstag 20.03.2010, 15:00 Uhr,
Kaktusfarm, Wilhelmstraße 24, Dortmund

Energie der Zukunft - Zukunft der Energie
Vortrag mit Stefan Handzik aus Lüdenscheid

Die Dortmunder Piratenpartei veranstaltet eine offene Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema "Energie der Zukunft - Zukunft der Energie" am 20. März um 15 Uhr in der Kaktusfarm, Wilhelmstraße 24 mit dem parteiunabhängigen Energieexperten Stefan Handzik aus Lüdenscheid, der einen etwa einstündigen Vortrag zum Thema halten wird.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Privatpersonen wie Organisationen.

Der Mobilisierungsflyer kann hier betrachtet / heruntergeladen werden: http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Flyer_Vortrag_Energieversorgung.pdf

Mittwoch 24.03.2010, 20:00 Uhr,
Café Aufbruch, Hintere Schildstr. 18, Do-Hörde

Einführung in die Nutzung freier Software
(Neue) AnwenderInnen freier Software erlernen die wichtigsten Zusammenhänge und Anwendungsprogramme für den Alltagsgebrauch ihres (befreiten:) Computers

Die GNU/Linux Distribution Ubuntu ist sehr leicht zu installieren und zu warten und ermöglicht auch Computerlaien den Genuss einer Vielzahl freier, open source Anwendungsprogramme, die (fast:) keine Wünsche offenlassen.
An den Abenden dieser Reihe wollen wir Neulingen in der Welt der freien Software helfen, die wichtigsten Zusammenhänge und Programme kennenzulernen. Einschalten, boot-Vorgang, Anmelden, Umgang mit der graphischen Benutzeroberfläche (Menus, Fenster, Einstellungen), Organisation des (virtuellen) Schreibtischs und des Dateisystems, Internetverbindung, Surfen im Web, e-mail, Textverarbeitung & Officeanwendungen, Graphik & Fotos, Audio, Video, Installation weiterer Software, Softwareupdates.
Wichtig dabei sind die praktischen Übungen der TeilnehmerInnen, denn dadurch lernt man am besten. Einige Rechner können wir bereitstellen - wer zB einen Laptop mit einem freien Betriebssystem mitbringen kann, möge dies auf jeden Fall tun.
Es können auch Neuinstallationen durchgeführt werden, dazu aber bitte unbedingt vorher mit uns koordinieren.
In der Regel finden die Termine am 2. und 4. Mittwoch des Monats statt.
Um eine Spende für den gemeinnützigen Trägerverein des Café Aufbruch wird gebeten.



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