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Veranstaltungen

Donnerstag 12.01.2012, 18:00 Uhr,
Arbeitslosenzentrum Dortmund, Leopoldstr. 16 – 20

bis 10.2.: Ausstellung: „Face to face, Gesichter & Geschichten & Hartz IV“
Öffnungszeiten Mo – Do 14:00 – 16:00 Uhr

Ausstellung: „Face to face, Gesichter & Geschichten & Hartz IV“ des Arbeitslosenzentrums in Kooperation mit der Stadt Dortmund, DGB, ver.di und NGG. Öffnungszeiten Mo – Do 14:00 – 16:00 Uhr

 

Finissage: 08.02., 16:00 Uhr im ALZ, Fortsetzung im Bürgersaal des Rathauses, Friedensplatz

 



Montag 06.02.2012, 18:00 Uhr,
Reinoldinum, Schwanenwall 34

Eröffnung der Ausstellung: Cerrejón
anschließend: Vortrag: Die Lage der Menschenrechte in Kolumbien. Referent.: Stefan Ofteringer, Berater für Menschenrechte in Kolumbien für MISEREOR

Stefan Ofteringer, Berater für Menschenrechte in Kolumbien für MISEREOR, wird über eine der schlechtesten Menschenrechtsbilanzen der Welt berichten. Besonders dort, wo Bodenschätze abgebaut werden, stehen diejenigen, die sich für soziale Veränderungen einsetzen, besonders unter Druck von bewaffneten Gruppen oder staatlichen Sicherheitskräften und Geheimdiensten. Der Referent skizziert die Zusammenhänge von Menschenrechtsverletzungen und wirtschaftlichen Prozessen und macht Vorschläge, wie dem begegnet werden kann



Montag 06.02.2012, 19:30 Uhr,
Bahnhof Langendreer, Raum 6

100 Jahre ANC
Zwischen Befreiung und neoliberaler Politik / Ref.: Liepollo Lebohang Pheko

Der ANC feiert 100-jähriges Jubiläum – Befreiungsbewegung gegen die Apartheid und seit 1994 Regierungspartei, die heute für die Durchsetzung neoliberaler Politik verantwortlich gemacht wird. Liepollo Lebohang Pheko wird den widersprüchlichen Prozess zwischen Befreiungsanspruch und sozialer Realität in Südafrika darstellen. Tochter eines Anti‐Apartheidkämpfers und Aktivisten des Pan African Congress, erlebte die Apartheid im Exil (u.a. Sambia), ist politisch-ökonomische Analystin und Aktivistin.

 

Veranstaltet von der Bochumer Initiative Südliches Afrika und dem Bahnhof Langendreer



Dienstag 07.02.2012, 09:00 Uhr,
Reinoldinum, Schwanenwall 34

bis 17. Februar: Cerrejón Kohle für Deutschland - Raubbau und Ausbeutung für Kolumbien
Fotoausstellung (mit 2 begleitenden Vorträgen) über die größte Tagebaumine in Südamerika, aus der der Energiekonzern STEAG seine Importkohle für Deutschland bezieht. Die Dortmunder Stadtwerke und die DEW haben zusammen mit einem Stadtwerkekonsortium STEAG mehrheitlich übernommen.

El Cerrejón

 

  

 

 

 

 

Fotoausstellung vom 6. bis 17. Februar 2012

im Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund

Geöffnet: montags bis freitags 9-18 Uhr

 

 

Eröffnung am 6. Februar 2012, 18 Uhr

anschließend Vortrag: Menschenrechte in Kolumbien

 

 

Vortrag 15. Februar 2012, 19 Uhr:

Cerrejón – Kohle für Deutschland,

die Zeche zahlen die Anwohner

Die Ausstellung:

 

Das Kohlebergwerk El Cerrejón in Kolumbien ist die größte Tagebaumine in Lateinamerika. Von dort bezieht der Energiekonzern Steag überwiegend seine Importkohle für Deutschland. Steag gehört mehrheitlich einem Konsortium, an dem DSW21 und DEW21 beteiligt sind. Damit profitieren wir, die Dortmunder und Dortmunderinnen über ihre Stadtwerke und  ihren Energieversorger von der billig produzierten Kohle. Vor Ort in Kolumbien zahlen die Menschen die Zeche: Kleinbauern werden gewaltsam vertrieben oder unzureichend entschädigt. Wälder werden gerodet, Flüsse umgeleitet und riesige Abraumhalden produziert. Der offene Transport der Kohle mitten durch Ortschaften führt zu weiteren Gesundheits- und Umweltschäden.

 

Eröffnung und Vortrag Montag, 6.2., 18 Uhr: Die Lage der Menschenrechte in Kolumbien

Stefan Ofteringer, Berater für Menschenrechte in Kolumbien für MISEREOR, wird über eine der schlechtesten Menschenrechtsbilanzen der Welt berichten. Besonders dort, wo Bodenschätze abgebaut werden, stehen diejenigen, die sich für soziale Veränderungen einsetzen, besonders unter Druck von bewaffneten Gruppen oder staatlichen Sicherheitskräften und Geheimdiensten. Der Referent skizziert die Zusammenhänge von Menschenrechtsverletzungen und wirtschaftlichen Prozessen und macht Vorschläge, wie dem begegnet werden kann.

 

Vortrag Mittwoch, 15.2., 19 Uhr: Cerrejón – Kohle für Deutschland – die Zeche zahlen die Anwohner

Sebastian Rötters, Bergbau-Referent FIAN Deutschland, behandelt konkret die Situation im Department La Guajíra der Mine El Cerrejón, wo in der Vergangenheit schwerste Menschenrechtsverletzungen durch Paramilitärs verübt wurden. Auch jetzt noch werden Umsiedlungen verzögert, die Unternehmen kommen ihrer Verantwortung nicht nach und eine Kontrolle durch staatliche Instanzen findet nicht statt. Die Profite aus dem Kohleabbau kommen bei den Menschen vor Ort nicht an. Im Gegenteil erleiden sie zusätzlich durch die Staubentwicklung beim Abbau und Transport der Kohle und durch die Verschmutzung der Gewässer schwere Gesundheitsschäden. Der Fluss Ranchería, die Hauptwasserquelle des Departments soll auf 26 km Länge umgeleitet werden, womit die betroffenen Gemeinden die einzige Süßwasserquelle und damit ihre Lebensgrundlage in Gefahr sehen.

 

Die Ausstellung und die Vorträge werden organisiert von:

* Attac Dortmund

* Bündnis demokratische Energie-Wende kommunal

* Iberoamerika-Kreis der Auslandsgesellschaft NRW

* Informationszentrum 3. Welt

* Werkstatt Ökumene Eine Welt der Ev. Kirche Dortmund Lünen



Dienstag 07.02.2012, 19:00 Uhr,
Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48

Das Geldsystem
Der INWO Stammtisch

Gesprächskreis: Mark Brill

 

Die Intitiative für Natürliche Wirtschaftsordnung plant einen regelmäßigen Stammtisch zum Thema Geldsystem und aktuelle Entwicklungen im Finanzmarktgeschehen.

 

INWO Gruppe Dortmund



Mittwoch 08.02.2012, 17:00 Uhr,
Rathaussaal

Achtung, Achtung – Sie verlassen den behüteten Sektor und begeben sich in die Zone der Unsicherheit von Hartz IV
Schlussveranstaltung der Ausstellung „Face to Face“

 mit:  Theater „Bretter die Hartz IV bedeuten“

                       Cembalo-Musik

      Talkrunde mit den Beteiligten der Ausstellung

      Moderation; Julitta Münch (Hallo Ü-Wagen)

 

Ablauf im Einzelnen:

17.00   Einlass in den Rathaussaal

17.15      Cembalo-Musik

17.30     Grußwort von OB Sierau

17.45      Cembalo-Musik

18.OO Theater aus Berlin (s.o.)

19.15      Talkrunde: Wie vermittle ich meine Botschaft

mit Lisa und Laura Quag (Theatergruppe)

Jonny Bruhn-Tripp  (von den „Querköpfen“)

            Prof. Angelika Moths (Cembalo)

            Norbert Hüwel (ver.di)

            Peter Strube (ALZ) in Vertretung für die Ausstellungskünstlerin

            Moderation:  Julitta Münch  (Funk und Fernsehen)

 

Zwischendurch könnt ihr Brezel und Getränke erwerben, zum Schluss erwartet euch eine kleine Überraschung und die Teilnahme an einem Gewinnspiel.

 

Diese Veranstaltung so wie die Ausstellung „Face to Face“  (in den Räumen des ALZ, Leopoldstr., noch zu sehen bis zum 10.02. täglich von 14.00 - 16.00) werden vom ALZ in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund, dem DGB, ver.di und NGG durchgeführt.

Die Ausstellung und das Programm am 08.02. sind sowohl für Befürworter als auch für Gegner der Agenda 2010 interessant, weil der Themenkomplex sehr differenziert dargestellt wird und keine fertigen Antworten geliefert werden.

Eingeladen sind alle am Menschen interessierten Mitbürger zur Ausstellung im ALZ und zur Vernissage am 08.02. im Rathaussaal.

 

Für die Veranstalter    gez. Peter Strube (Vorsitzender des ALZ)

 



Mittwoch 08.02.2012, 18:30 Uhr,
Kulturhaus Taranta Babu, Humboldtr. 44

Friedensforum Dortmund
Treffen der Initiative



Mittwoch 08.02.2012, 20:00 Uhr,
Café Aufbruch, Hintere Schildstr. 18, Do-Hörde

Einführung in die Nutzung freier Software
(Neue) AnwenderInnen freier Software erlernen die wichtigsten Zusammenhänge und Anwendungsprogramme für den Alltagsgebrauch ihres (befreiten:) Computers

Die GNU/Linux Distribution Ubuntu ist sehr leicht zu installieren und zu warten und ermöglicht auch Computerlaien den Genuss einer Vielzahl freier, open source Anwendungsprogramme, die (fast:) keine Wünsche offenlassen.
An den Abenden dieser Reihe wollen wir Neulingen in der Welt der freien Software helfen, die wichtigsten Zusammenhänge und Programme kennenzulernen. Einschalten, boot-Vorgang, Anmelden, Umgang mit der graphischen Benutzeroberfläche (Menus, Fenster, Einstellungen), Organisation des (virtuellen) Schreibtischs und des Dateisystems, Internetverbindung, Surfen im Web, e-mail, Textverarbeitung & Officeanwendungen, Graphik & Fotos, Audio, Video, Installation weiterer Software, Softwareupdates.
Wichtig dabei sind die praktischen Übungen der TeilnehmerInnen, denn dadurch lernt man am besten. Einige Rechner können wir bereitstellen - wer zB einen Laptop mit einem freien Betriebssystem mitbringen kann, möge dies auf jeden Fall tun.
Es können auch Neuinstallationen durchgeführt werden, dazu aber bitte unbedingt vorher mit uns koordinieren.
In der Regel finden die Termine am 2. und 4. Mittwoch des Monats statt.
Um eine Spende für den gemeinnützigen Trägerverein des Café Aufbruch wird gebeten.



Freitag 10.02.2012, 19:00 Uhr,
Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48

Hoffnung gewinnt - Lesung und interkulturelle Musik für Frieden und Demokratie
Lesung und Musik: Omid Pouryoussefi Kermani

Preis: 5,00 Euro

 

Omid Pouryoussefi KermaniOmid Pouryoussefi Kermani ist Pädagoge, Sänger, DJ, Musikproduzent und Buchautor.

 

Omid Pouryousefi Kermani, Mitglied der SPD und sachkundiger Bürger des Migrationsausschusses der Stadt Bochum, ist Pädagoge, Sänger, DJ, Musikproduzent und Buchautor.

Bereits 2006 machte Omid Pouryousefi in seinen Texten und Songs auf die Möglichkeiten des Internets für eine Demokratiebewegung im Nahen Osten aufmerksam und gewann im selben Jahr mit seiner Band „Tapesh 2012“ den Creole Preis für Weltmusik aus NRW.

Wegen der großen Beliebtheit der von ihm produzierten Musik wurde er Ende 2008 von der größten iranischen Tageszeitung „Keyhan“ als Staatsfeind eingestuft. Die Strafe dafür kann im Iran der Tod sein.

 

In seinem Buch „Hoffnung gewinnt“ erzählt er seine persönliche

Geschichte von der islamischen Revolution 1979, dem Iran-Irak-Krieg, der Integration in Deutschland, seiner Karriere als DJ und Jetsetter und schließlich dem Kampf für die Freiheit.

Ab Dezember ist Omid mit seinem Buch auf großer Lesetour, bei der er von Jugendlichen seines erfolgreichen Kulturhauptstadtprojekts

„X-Vision Ruhr“ musikalisch, tänzerisch und visuell unterstützt wird.

Mehr Infos über X-Vision unter www.xvisionruhr.de

 

Veranstalter:

Deutsch-Iranisches Forum Dortmund



Samstag 11.02.2012, 14:00 Uhr,
Dortmund, vor dem Hbf

STOP ACTA - Ruhrgebiets-Demonstration in Dortmund
 

am 26.Januar unterzeichnete eine Delegation der EU das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen ACTA in Tokio, das von demokratisch nicht legitimierten Abgesandten vieler Länder im Geheimen verhandelt wurde. Es ist aber noch nicht vom EU-Parlament verabschiedet worden und so bleibt uns noch die Möglichkeit, weiter gegen das Abkommen auf die Straße zu gehen.

ACTA stellt durch eine neue Providerhaftung (und den daraus folgenden Inhaltsfiltern) die Interessen der Rechteinhaber über die Meinungsfreiheit, den Datenschutz und andere fundamentale Rechte. Es geht also darum, dass Rechteinhaber, um ihres kommerziellen Vorteils Willen, fundamentale Grundrechte einschränken und so eine Zensurinfrastruktur aufbauen wollen.
Ein aufschlussreiches Video findet ihr hier: http://youtu.be/yWqta3S9vcc
Seit einiger Zeit entwickelt sich eine internationale Anti-ACTA Bewegung, die kontinuierlich wächst. Bereits am letzten Januarwochenende gab es große Demonstrationen in Polen ( http://www.youtube.com/watch?v=YPiV_SB-scM ) und Frankreich ( http://www.youtube.com/watch?v=VNK-9Jn8Tus ).
Am 11. Februar soll es einen weltweiten Anti-ACTA-Protesttag geben, bei dem auch in Deutschland Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen stattfinden sollen. Eine Übersicht über die aktuell geplanten Demonstrationen findet ihr hier: http://piratenpad.de/p/acta-int
Wir wollen am 11.2. eine ruhrgebietsweite Demonstration in Dortmund organisieren und würden uns sehr freuen, wenn ihr mit uns diese Demonstration gestalten und bewerben würdet.



Samstag 11.02.2012, 15:00 Uhr,
Start: Friedensplatz Dortmund

CRITICAL MASS
Gemeinsam radeln für eine fahrradfreundliche Stadt!

Die Straßen der Innenstadt mit Radfahrern füllen. Kostenlose Räder bei Metropolradruhr! 

Treffen an jedem 2. Samstag um 15 Uhr auf dem Friedensplatz.

nextbike bietet die Freifahrt der metropolradruhr-Räder zu allen Critical Mass Terminen im Ruhrgebiet an:
Funktionsweise: Der Nutzer registriert sich online oder im Callcenter. Online geht er in sein Nutzerkonto unter Angabe der Telefonnummer und geht auf „Gutschein“. Einfach 600600 eingeben und Frei fahren am Tag der Critical Mass (max. 24h)Bei Registrierung im Callcenter einfach den Gutschein mit angeben, dann wird er aktiviert. Die Räder können an jeder Station geliehen und zurückgebracht werden.



Samstag 11.02.2012, 16:00 Uhr,
Auslandsgesellschaft in Dortmund, Steinstr. 48

1 Jahr Fukushima und die Folgen
Öffentliches Symposium von IPPNW mit Dr. Ulrike v. Campenhausen (IPPNW Dortmund), Yoko Schlütermann (Vorsitzende Dt.-Jap. Gesellschaft), Dr. med. Alex Rosen (Kinderarzt, IPPNW), Dr. med. Michael Pieper (Kinderchirurg, IPPNW),

VA: Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund

 



Sonntag 12.02.2012, 20:00 Uhr,
Langer August, Dortmund, Braunschweiger Str. 22, Seminarraum unterm Dach

Brigadistas
Ein Dokumentarfilm von Daniel Burkholz / Freundeskreis Autonomie

70 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kehren die letzten noch lebenden internationalen Freiwilligen, die für Freiheit und Demokratie und gegen den Faschismus und General Franco gekämpft haben, nach Spanien zurück.

Die Brigadistas, 36 Frauen und Männer – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –, begeben sich auf eine Reise, die sie von Madrid über Zaragossa nach Barcelona quer durch Spanien führt. Einem Land, in dem sie auch nach so langer Zeit noch begeistert gefeiert werden.

Diese Reise ist für viele von ihnen die letzte und die Brigadistas wissen das. Sie berichten über das Erlebte und wollen ihre Ideen und Ideale weitergeben. „Brigadistas“ ist ein intensives und einfühlsames Portrait dieser Menschen. Der Film zeichnet ein Bild, in dem Begeisterung aber auch Nachdenklichkeit ihren Platz haben.

 

46 Min., OmU, D 2007

 

Autorin und Autor: Heike Geisweid, Daniel Burkholz

Regie und Kamera: Daniel Burkholz

Regieassistenz: Andreas Mache

Interviews: Heike Geisweid

Schnitt: ARTcut

Produktionsfirma: Roadside Dokumentarfilm

 

 

Eintritt frei

 

Veranstalter: Kulturzentrum "Langer August" und Freundeskreis Autonomie



Montag 13.02.2012, 19:30 Uhr,
Literaturkaffeehaus taranta babu, Humboldtstr. 44 (Nähe Kliniken Beurhausstr.)

Bündnis dew-kommunal
Treffen der Initiative "demokratische Energie-Wende kommunal"



Mittwoch 15.02.2012, 19:00 Uhr,
Reinoldinum, Schwanenwall 34

Cerrejón – Kohle für Deutschland – die Zeche zahlen die Anwohner
Ref.: Sebastian Rötters, Bergbau-Referent FIAN Deutschland

Sebastian Rötters, Bergbau-Referent FIAN Deutschland, behandelt konkret die Situation im Department La Guajíra der Mine El Cerrejón, wo in der Vergangenheit schwerste Menschenrechtsverletzungen durch Paramilitärs verübt wurden. Auch jetzt noch werden Umsiedlungen verzögert, die Unternehmen kommen ihrer Verantwortung nicht nach und eine Kontrolle durch staatliche Instanzen findet nicht statt. Die Profite aus dem Kohleabbau kommen bei den Menschen vor Ort nicht an. Im Gegenteil erleiden sie zusätzlich durch die Staubentwicklung beim Abbau und Transport der Kohle und durch die Verschmutzung der Gewässer schwere Gesundheitsschäden. Der Fluss Ranchería, die Hauptwasserquelle des Departments soll auf 26 km Länge umgeleitet werden, womit die betroffenen Gemeinden die einzige Süßwasserquelle und damit ihre Lebensgrundlage in Gefahr sehen.



Donnerstag 16.02.2012, 19:30 Uhr,
Bahnhof Langendreer, Raum 6

Das entsicherte Jahrzehnt
Beate Küpper über Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

In der Langzeitstudie Deutsche Zustände beobachtet ein interdisziplinäres Team des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Uni Bielefeld seit 2002 die Entwicklung von Vorurteilen gegen sozial benachteiligte Gruppen. 

 

 Seit Jahren ist ein Besorgnis erregender Anstieg der Verunsicherung und Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu beobachten. Die Weltwirtschaftskrise hat diesen Trend noch einmal verstärkt, obwohl deren konkrete Folgen bisher nur eine Minderheit direkt betreffen. Die Wut auf die Verantwortlichen mischt sich dabei mit wachsender Angst vor dem eigenen sozialen Abstieg.

Die vergangene Dekade nennen die Forscher das "entsicherte Jahrzehnt", weil Zukunftssorgen und politische Apathie messbar zugenommen hätten. Es herrsche das Gefühl vor, in einer Krisensituation zu leben. Es habe "Signalereignisse" wie die Anschläge vom 11. September 2001 oder die Einführung von Hartz IV gegeben, die gesellschaftliche Ängste verstärkt hätten. Wichtiger aber seien "schleichende Prozesse" wie eine Ökonomisierung des Denkens und eine Entsolidarisierung, die der sozialen Spaltung Vorschub leiste. Wer sich und seinen Status bedroht fühle, der sei aber auch eher geneigt, andere Menschengruppen abzuwerten.

Zwar seien rechtspopulistische Einstellungen in Deutschland insgesamt zurückgegangen, haben die Forscher festgestellt. Doch noch immer hegten 9,2 Prozent der Bundesbürger rechtspopulistische Einstellungen. Die Gefahr von rechts sei dadurch auch nicht geringer geworden, warnten sie. Denn zugleich sei zu beobachten, dass diese Menschen protest- und gewaltbereiter werden.

 

Dr. Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit für Gruppen- und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein und hat bis September das Projekt zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit an der Uni Bielefeld koordiniert.

 

Veranstaltet von Langendreer gegen Nazis und Bahnhof Langendree



Mittwoch 22.02.2012, 20:00 Uhr,
Café Aufbruch, Hintere Schildstr. 18, Do-Hörde

Einführung in die Nutzung freier Software
(Neue) AnwenderInnen freier Software erlernen die wichtigsten Zusammenhänge und Anwendungsprogramme für den Alltagsgebrauch ihres (befreiten:) Computers

Die GNU/Linux Distribution Ubuntu ist sehr leicht zu installieren und zu warten und ermöglicht auch Computerlaien den Genuss einer Vielzahl freier, open source Anwendungsprogramme, die (fast:) keine Wünsche offenlassen.
An den Abenden dieser Reihe wollen wir Neulingen in der Welt der freien Software helfen, die wichtigsten Zusammenhänge und Programme kennenzulernen. Einschalten, boot-Vorgang, Anmelden, Umgang mit der graphischen Benutzeroberfläche (Menus, Fenster, Einstellungen), Organisation des (virtuellen) Schreibtischs und des Dateisystems, Internetverbindung, Surfen im Web, e-mail, Textverarbeitung & Officeanwendungen, Graphik & Fotos, Audio, Video, Installation weiterer Software, Softwareupdates.
Wichtig dabei sind die praktischen Übungen der TeilnehmerInnen, denn dadurch lernt man am besten. Einige Rechner können wir bereitstellen - wer zB einen Laptop mit einem freien Betriebssystem mitbringen kann, möge dies auf jeden Fall tun.
Es können auch Neuinstallationen durchgeführt werden, dazu aber bitte unbedingt vorher mit uns koordinieren.
In der Regel finden die Termine am 2. und 4. Mittwoch des Monats statt.
Um eine Spende für den gemeinnützigen Trägerverein des Café Aufbruch wird gebeten.



Montag 27.02.2012, 19:00 Uhr,
Auslandsgesellschaft, Steinstr. 28 (Nordausgang Hbf)

Warum reichen Reparaturen innerhalb dieses Systems der EU nicht aus?
Ref.: Francoise und Hajo Koch / Attac Regionalgruppe Dortmund und Rosa-Luxemburg-Club Dortmund

"Warum kommt diese EU nicht weg vom Abgrund?"

  

Frieden, Wohlstand und Demokratie - das waren die Vorstellungen von Antifaschisten für das Nachkriegseuropa. Hierzu kann der Vertrag von Lissabon vom 1.12.2009  mit seinen geplanten Ergänzungen in wesentlichen Teilen als Gegendokument gelesen werden. Zum Beispiel sein autoritärer und marktradikaler Kurs. Dieser war noch in den Römischen Verträgen von 1957 keineswegs  besiegelt. Seine Fixierung in den späten 80er Jahren wurde schon damals von links als unheilvoll für die Mehrheit der europäischen Bürger kritisiert.

 Diese Kritik soll im Referat auf den aktuellen Stand der ökonomischen und politischen Krise gehoben werden, in der mehr als je zuvor die Demokratie in der EU zur Karikatur verkommt. Die makroökonomische Zusammenhänge der Entwicklung werden die Referenten anschaulich zu machen  und vor diesem Hintergrund Richtpunkte eines Kurswechsels aufzuzeigen versuchen.

 



Montag 27.02.2012, 19:30 Uhr,
Bahnhof Langendreer, Raum 6

Die Alternative? Anders wirtschaften!
Solidarische Ökonomie international / Ref.:Friederike Haberman

Es gibt sie, die Alternativen zur herrschenden globalen Ökonomie: Gelebte Ansätze solidarischen Wirtschaftens jenseits kapitalistischer Verwertungslogik. Der Begriff Solidarische Ökonomie umfasst unterschiedlichste kooperative Wirtschafts- und Wohnformen und Initiativen. Auch die Occupy- und ältere Bewegungen im Globalen Süden lassen sich als auf der Suche nach einem anderen Leben und Wirtschaften verstehen, und neue Elemente eines solchen sind darin zu finden. Friederike Habermann ist Ökonomin, Historikerin, Aktivistin und Autorin, zum Thema veröffentlichte sie u.a. "Aus der Not eine andere Welt" (2004), „Halbinseln gegen den Strom“ (2009) 

 



Samstag 10.03.2012, 15:00 Uhr,
Start: Friedensplatz Dortmund

CRITICAL MASS
Gemeinsam radeln für eine fahrradfreundliche Stadt!

Die Straßen der Innenstadt mit Radfahrern füllen. Kostenlose Räder bei Metropolradruhr! 

Treffen an jedem 2. Samstag um 15 Uhr auf dem Friedensplatz.

nextbike bietet die Freifahrt der metropolradruhr-Räder zu allen Critical Mass Terminen im Ruhrgebiet an:
Funktionsweise: Der Nutzer registriert sich online oder im Callcenter. Online geht er in sein Nutzerkonto unter Angabe der Telefonnummer und geht auf „Gutschein“. Einfach 118118 eingeben und Frei fahren am Tag der Critical Mass (max. 24h)Bei Registrierung im Callcenter einfach den Gutschein mit angeben, dann wird er aktiviert. Die Räder können an jeder Station geliehen und zurückgebracht werden.



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