–
Termin Informationen:
-
Di.10Nov.202618 UhrJüdische Kultusgemeinde, Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern
Vortrag: Susanne Siegert
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Vortrag dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt in ihrem dem Vortrag zugrundeliegenden Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.
Eine Kooperation mit ADIRA, Antidiskriminierungsberatungsstelle der Jüdischen Gemeinde Dortmund und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.
Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung notwendig: kontakt@adira-nrw.de