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Termin Informationen:

  • So.
    01
    Nov.
    2026
    Do.
    28
    Jan.
    2027

    Eichmann und kein Ende

    Dortmunder U, Campus Stadt der TU
    Die Ausstellung stellt den Eichmann-Prozess in eine Reihe von Verfahren, die sich mit der Ahndung von NS-Verbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit befassen: Von den Nürnberger Prozessen über den Eichmann-Prozess und die Auschwitz-Prozesse bis hin zu den letzten Holocaust-Prozessen in Deutschland. So ergibt sich das Bild eines Ringens um Gerechtigkeit durch die Schaffung neuen Rechts und neuer Institutionen (Internationaler Strafgerichtshof).
    Di, Mi 11 – 18 Uhr
    Do, Fr 11 – 20 Uhr
    Sa, So 11 – 18 Uhr

    Eintritt frei.

    Adolf Eichmann war im Range eines SS-Obersturmbannführers Leiter des Referats IV B 4 ("Judenangelegenheiten, Räumungsangelegenheiten") im "Reichssicherheitshauptamt". Er organisierte die Deportation von Millionen von Juden in die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager und war so für deren Ausbeutung und Ermordung verantwortlich.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und der Flucht aus US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft tauchte er zunächst in Deutschland unter und setzte sich 1950 nach Argentinien ab. Dort lebte er mit seiner Familie zehn Jahre unter dem Namen “Ricardo Klement”.

    Aufgrund von Hinweisen wurde er am 11. Mai 1960 durch Agenten des israelischen Geheimdiensts Mossad entführt und vom 11. April 1961 bis zum 15. Dezember 1961 in Jerusalem vor Gericht gestellt und zum Tod verurteilt. Die Hinrichtung erfolgte in der Nacht zum 1. Juni 1962.

    Begleitprogramm "Banalität des Bösen?"

    Donnerstag, 5.11.2026, 18 Uhr
    Gedenkstätten
    Dr. Stefan Mühlhofer und Dr. Alexander Gurdon

    Donnerstag, 19.11.2026, 18 Uhr
    „Journalistische und technische Perspektiven digitaler Erinnerungskultur – die Arbeit hinter Holo-Voices“. 
    Ein moderiertes Gespräch zwischen Prof. Dr. Mario Botsch, Joshua Grodotzki, Prof. Dr. Wiebke Möhring, Felix Schuster und Dr. Susanne Wegner

    Donnerstag, 10.12.2026, 18 Uhr
    Adolf Eichmann und die Banalität des Bösen
    PD Dr. Irmtrud Wojak

    Donnerstag, 21.1.2027, 18 Uhr
    Antisemitismuskritische Bildung
    Dr. Elizaveta Firsova-Eckert

    Donnerstag 28.1.2027, 18 Uhr
    Finissage mit Vortrag von Dr. Christoph Rückel über die letzten Prozesse gegen KZ-Personal

    Alle Veranstaltungen finden im Reinoldus-Raum auf dem Campus Stadt im Dortmunder U statt. Der Raum und die Ausstellung sind barrierefrei zugänglich und der Eintritt ist kostenlos.