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Termin Informationen:

  • Do.
    05
    Nov.
    2026

    Einblick in die Bildungsarbeit von Gedenkstätten / Musik bei Holocaust-Gedenkveranstaltungen

    18 UhrDortmunder U, Reinoldus-Raum auf dem Campus Stadt
    * Dr. Markus Günnewig, Leiter der Gedenkstätte Steinwache, berichtet von seiner Arbeit und* Dr. Alexander Gurdon spricht über die Musik bei Holocaust-Gedenkveranstaltungen.

    Begleitprogramm zur Ausstellung „Eichmann und kein Ende“

    Wie wird Täterschaft in Gedenkstätten verhandelt? Welche Rolle spielt sie für Ausstellungen und Bildungsarbeit? Diese Fragen thematisiert Dr. Markus Günnewig am Beispiel der neuen Dauerausstellung für die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, an der sein Team aktuell arbeitet. In seinem Vortrag wird Günnewig Einblicke in laufende Debatten sowie Bildungs- und Ausstellungsfragen rund um das Thema NS-Verbrechen auf lokaler Ebene geben.

    Dr. Alexander Gurdon vom Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund stellt an diesem Abend sein Forschungsprojekt über die Musik bei Holocaust-Gedenkveranstaltungen vor. Im Zentrum steht hierbei eine Untersuchung über die musikalische Gestaltung von Erinnerungskultur in den Gedenkstätten, aber auch an politischen Orten. Mit zahlreichen Beispielen gibt Gurdon so einen Einblick in die Gestaltungs- und Wirkmöglichkeiten derartiger Veranstaltungen und verdeutlicht, wie vielfältig sich musikalisches Gedenken erzählen lässt. Durch den Abend führt Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund, Co-Kuratorin der Ausstellung „Eichmann und kein Ende“).