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Termin Informationen:

  • Sa.
    28
    März
    2026

    Kosten, Folgen und Chancen einer Olympia-Bewerbung

    14 - 16 UhrSaal Westfalia im Dortmunder Rathaus, Friedensplatz

    Linke und Tierschutzpartei laden zur Debatte über Olympia-Pläne ins Dortmunder Rathaus

    Die möglichen Spiele könnten im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region ausgetragen werden. Auch Dortmund könnte dabei Austragungsort sein, etwa für Fußball- oder Handball-Wettbewerbe. Ob es tatsächlich zu einer Bewerbung kommt, ist jedoch noch offen. Darüber sollen ausschließlich die Bürger*innen in Dortmund sowie in weiteren interessierten Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids entscheiden. Die Abstimmung ist für Sonntag, 19. April, vorgesehen.

    Bei der Veranstaltung sollen die sozialen, finanziellen und ökologischen Folgen einer möglichen Olympia-Bewerbung diskutiert werden. Die Veranstalter verweisen darauf, dass bereits die Durchführung der Ratsbürgerentscheide in 17 Kommunen rund zehn Millionen Euro kosten würde, davon etwa 1,8 Millionen Euro in Dortmund. 

    Auch die möglichen Gesamtkosten der Spiele stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Schätzungen reichen von rund 4,8 Milliarden Euro bis zu etwa 20 Milliarden Euro. Kritiker verweisen zudem auf Erfahrungen aus anderen Austragungsorten, bei denen steigende Mieten, Verdrängung sozial benachteiligter Menschen sowie zusätzliche Schulden für Kommunen beobachtet worden seien. Ebenso sollen mögliche Auswirkungen auf Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung thematisiert werden.

    Zu den Gesprächspartnern gehören unter anderem Paul Alauzy, Sprecher des Pariser Aktionsbündnisses „Le revers de la médaille“, sowie Christoph Harting, Olympiasieger im Diskuswerfen bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Die Veranstalter bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail an info@flut-do.de.