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Termin Informationen:
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Mi.08Juli202614:30 UhrFriedensplatz
Flaggentag der Mayors for Peace
Die Dortmunder Gruppe der „IPPNW (Internationale Ärztinnen und Ärzte gegen Atomkrieg)“ und die „Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, unterstützt von: AWO-Unterbezirk Dortmund, Friedensforum Dortmund; attac Dortmund
An diesem Tag wird seit 20 Jahren überall auf der Welt die Flagge der „Bürgermeister für den Frieden“ gehisst. Diese neutrale Vereinigung wurde 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima gegründet und hat sich die weltweite Abschaffung der Atomwaffen zum Ziel gesetzt. Ihr gehören inzwischen über 8000 Städte auf dem gesamten Globus und über 900 Städte ein Deutschland an. Dortmund war 1985 eine der ersten Städte, die diesem Bündnis beigetreten sind.
Vor fünf Jahren war die hiesige Veranstaltung noch von der Freude über den Beschluss der UN-Vollversammlung zur Abschaffung der Atomwaffen geprägt, der von „ICAN“, einer Schwestergesellschaft der IPPNW, initiiert worden ist. Inzwischen jedoch ist die atomare Lage so bedrohlich wie seit vielen Jahren nicht mehr, angesichts der Aufkündigung auch der letzten Abrüstungsverträge, der Erfindung von immer neuen, auch „kleinen“ Atomwaffen, der kaum verhohlenen Atom-Drohungen Russlands beim Angriff auf die Ukraine, grenznaher Waffen-Stationierung auf beiden Seiten mit der damit verkürzten Vorwarnzeit und der Aufrüstung im Rahmen der „Zeitenwende“.
Ein Atomkrieg lässt sich nicht gewinnen. Er würde den Tod von Milliarden Menschen bedeuten (nicht nur durch direkte Einwirkung, sondern auch durch eine Verdunklung der Atmosphäre mit den Folgen einer sofortigen Klimakatastrophe und eines Stillstands der Nahrungsmittelproduktion) und für alle übrigen zum Ende von Wohlstand und zivilisierten Verhaltensweisen führen.Die Überlebenden würden die Toten beneiden!
Dagegen wollen wir aus humanitären Gründen ein Zeichen setzen, jenseits aller Parteinahmen und Ideologien, und kündigen daher wieder, wie in den vergangenen Jahren, eine kleine Mahnveranstaltung an. Geplant ist dabei u. A., der Friedenssäule eine Trauerbinde anzulegen. Es sprechen Vertreter der Stadt, der IPPNW und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft.
Dr. med. Jürgen Huesmann für die IPPNW-Regionalgruppe Dortmund Yoko Schlütermann für die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund