Kundgebung: Protest nach Wahl von AfD Landtagspräsident
18:30 UhrPlatz der Deutschen Einheit
Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt soll die Kundgebung unter dem Motto „Kein Zurück zur Tagesordnung – Gemeinsam Haltung gegen Rechtsextreme zeigen“ vor allem diejenigen in den Mittelpunkt stellen, für die das Erstarken der extremen Rechten eine unmittelbare Bedrohung darstellt. Organisiert wird die Versammlung von Fridays for Future Dortmund. Zum gemeinsamen Aufruf gehören unter anderem die SPD, die Grünen, Omas gegen Rechts und die Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände.
]Anmerkung der Redaktion: Mit dieser Vernastaltung - insbesondere durch die Mit-Organisatoren SPD und Grüne - wird weiterhin davon abgelenkt, dass die Politik eben dieser Parteien (incl. CDU) für das Erstarken der extremen Rechten verantwortlich ist.]
„Mit der heutigen Wahl übernimmt erstmals ein AfD-Politiker das Amt eines Landtagspräsidenten. Diese Zäsur dürfen wir nicht einfach tatenlos hinnehmen. Auch in NRW legt die AfD in den Umfragen zu. Unsere demokratischen Freiheiten bleiben nur erhalten, wenn wir uns gemeinsam für sie einsetzen. Wir wollen eine Stadt, in der niemand Angst haben muss, weil er anders aussieht, anders liebt oder seine Meinung sagt. Dazu können wir alle etwas beitragen. Am Donnerstag machen wir diesen Zusammenhalt gemeinsam sichtbar“, erklärt Malik Pätzold von Fridays for Future Dortmund.
Die Organisator*innen warnen davor, nach der ersten öffentlichen Empörung wieder zur Tagesordnung überzugehen. Dabei drohe aus dem Blick zu geraten, was das Erstarken der extremen Rechten für Menschen bedeutet, die von Rassismus, Ausgrenzung und Einschüchterung betroffen sind. Auch die Arbeit von Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen, die demokratische Teilhabe ermöglichen, müsse dauerhaft Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten.
Fridays for Future richtet diesen Appell ausdrücklich an alle demokratischen Parteien. Über politische Unterschiede hinweg müsse es eine gemeinsame Grundlage geben: gleiche Rechte für alle Menschen, Schutz vor Diskriminierung und eine lebendige Demokratie, in der sich alle einbringen können. Dazu gehöre auch, die AfD durch die Übernahme ihrer Feindbilder nicht weiter zu normalisieren.
„Wir dürfen nicht nur nach einem Wahlergebnis Betroffenheit äußern. Haltung zeigt sich darin, ob demokratische Parteien menschenfeindlichen Forderungen widersprechen, ob sie Engagierten den Rücken stärken und ob ihre Abgrenzung zur AfD auch dann gilt, wenn es politisch unbequem wird“, kommentiert Malik Pätzold von Fridays for Future Dortmund.
Die Kundgebung beginnt am 08.10.2026 um 18:30 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit. Fridays for Future lädt alle Dortmunder*innen sowie demokratische Parteien und Organisationen zur Teilnahme ein.
Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt soll die Kundgebung unter dem Motto „Kein Zurück zur Tagesordnung – Gemeinsam Haltung gegen Rechtsextreme zeigen“ vor allem diejenigen in den Mittelpunkt stellen, für die das Erstarken der extremen Rechten eine unmittelbare Bedrohung darstellt. Organisiert wird die Versammlung von Fridays for Future Dortmund. Zum gemeinsamen Aufruf gehören unter anderem die SPD, die Grünen, Omas gegen Rechts und die Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände.
]Anmerkung der Redaktion: Mit dieser Vernastaltung - insbesondere durch die Mit-Organisatoren SPD und Grüne - wird weiterhin davon abgelenkt, dass die Politik eben dieser Parteien (incl. CDU) für das Erstarken der extremen Rechten verantwortlich ist.]
„Mit der heutigen Wahl übernimmt erstmals ein AfD-Politiker das Amt eines Landtagspräsidenten. Diese Zäsur dürfen wir nicht einfach tatenlos hinnehmen. Auch in NRW legt die AfD in den Umfragen zu. Unsere demokratischen Freiheiten bleiben nur erhalten, wenn wir uns gemeinsam für sie einsetzen. Wir wollen eine Stadt, in der niemand Angst haben muss, weil er anders aussieht, anders liebt oder seine Meinung sagt. Dazu können wir alle etwas beitragen. Am Donnerstag machen wir diesen Zusammenhalt gemeinsam sichtbar“, erklärt Malik Pätzold von Fridays for Future Dortmund.
Die Organisator*innen warnen davor, nach der ersten öffentlichen Empörung wieder zur Tagesordnung überzugehen. Dabei drohe aus dem Blick zu geraten, was das Erstarken der extremen Rechten für Menschen bedeutet, die von Rassismus, Ausgrenzung und Einschüchterung betroffen sind. Auch die Arbeit von Vereinen, Beratungsstellen und Initiativen, die demokratische Teilhabe ermöglichen, müsse dauerhaft Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten.
Fridays for Future richtet diesen Appell ausdrücklich an alle demokratischen Parteien. Über politische Unterschiede hinweg müsse es eine gemeinsame Grundlage geben: gleiche Rechte für alle Menschen, Schutz vor Diskriminierung und eine lebendige Demokratie, in der sich alle einbringen können. Dazu gehöre auch, die AfD durch die Übernahme ihrer Feindbilder nicht weiter zu normalisieren.
„Wir dürfen nicht nur nach einem Wahlergebnis Betroffenheit äußern. Haltung zeigt sich darin, ob demokratische Parteien menschenfeindlichen Forderungen widersprechen, ob sie Engagierten den Rücken stärken und ob ihre Abgrenzung zur AfD auch dann gilt, wenn es politisch unbequem wird“, kommentiert Malik Pätzold von Fridays for Future Dortmund.
Die Kundgebung beginnt am 08.10.2026 um 18:30 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit. Fridays for Future lädt alle Dortmunder*innen sowie demokratische Parteien und Organisationen zur Teilnahme ein.