Der Holocaust in der besetzten Sowjetunion und die Spurensuche heute

Vortrag von Dr. Andrej Umansky, Köln

Gemeinsam mit dem französischen Verein Yahad – In Unum widmet sich Andrej Umansky seit 2004 der systematischen Ermittlung und Dokumentation der Stätten von Massenexekutionen an Juden und Roma während des Zweiten Weltkriegs auf dem Gebiet der Sowjetunion. Dabei werden Augenzeugen – häufig Nachbarn – der während des Zweiten Weltkriegs begangenen Massenerschießungen interviewt.

Die Zeugen sprechen dabei zum ersten Mal über die Ermordung ihrer jüdischen Nachbarn. Yahad – In Unum dokumentiert auch Erschießungsorte, die sich auf dem Territorium dieser Länder befinden. Bis heute wurden mehr als 7.000 Augenzeugen befragt und über 2.000 Erschießungsorte von Juden und Roma ausfindig gemacht.

Dr. Andrej Umansky ist Strafverteidiger, Historiker und Vorstandsmitglied von Yahad – In Unum.

Eine gemeinsame digitale Vortragsreihe der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und der Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Einwahldaten zum Zoom-Vortrag bitte anfordern unter:
info@alte-synagoge-wuppertal.de.

Die Einwahldaten werden Ihnen am Nachmittag des Vortragstermins zugesandt.

Veranstalter:Mahn- und Gedenkstätte Steinwache