Dokumentarfilm: „Wir haben es doch erebt…“ – Das Ghetto von Riga

Am 27. Januar 1942 verließ der erste große Deportationstransport mit Jüdinnen und Juden aus Dortmund und der gesamten Region die Stadt mit dem Ziel Riga. In Riga hatten die Deutschen ein Ghetto errichtet und ermordeten Tausende. Der Dokumentarfilm (98 Min.) erzählt von der Verschleppung von insgesamt ca. 24.606 Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich nach Riga. Etwa 20.000 wurden in das sogenannte Reichsjudenghetto gesperrt, mehr als 4.500 werden direkt nach der Ankunft in Riga erschossen. Bevor die deutschen, österreichischen und tschechischen Juden in das Ghetto kamen, waren bereits fast 27.000 lettische Jüdinnen und Juden erschossen worden. Zeitzeugen erzählen von dem Massaker, dem Leben im Ghetto und vom Überleben mit dem Trauma.