Koloniale Denkmuster und Alltagsdiskriminierung

Referent: Jürgen Schlicher (Dipl.-Politologe, Interkultureller Trainer, Antirassismustrainer, Geschäftsführer bei Diversity Works)

Wie sind koloniale Strukturen und Vorstellungen bis heute in den Denkmustern europäischer Gesellschaften präsent? Wie und wo führt dies – oftmals unbewusst – zu Diskriminierung? Und was können wir dagegen tun? Experte und Antirassismustrainer Jürgen Schlicher zeigt mit Beispielen aus verschiedenen Bereichen des Alltags (Sprache, Kunst, Bildung etc.), wie diese zur Aufrechterhaltung von kolonialen Stereotypen beitragen können. Schlicher verbindet Erkenntnisse aus der Vorurteilsforschung und seinen Anti-Rassismus-Workshops „Blue Eyed“ und wirft damit auch einen kritischen Blick auf aktuelle politische Debatten zur Zuwanderungs- und Integrationspolitik. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde geben, in der die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.
Eine Kooperationsveranstaltung der Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V., der Konrad-Adenauer-Stiftung (Regionalbüro Westfalen) mit dem LWL-Museum Zeche Zollern

Anmeldung und Infos: über das Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)  oder über die Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. (eEFB)

Ansprechpartner*in: Beate Kaiser (KAS) kas-westfalen(at)kas.de, Felix Eichhorn (eEFB)/ Doreen Harnischmacher – 0231 5409-43; doreen.harnischmacher(at)ebwwest.de