„Mein Vater wurde vom NSU erschossen – wo bleibt die Aufklärung?“

Zwei Töchter der Ermordeten sprechen mit Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık

Teilnahme kostenfrei; Online über Zoom; Anmeldung per E-Mail an info@isfbb.de

Moderation: Birgit Mair, ISFBB e.V., Kuratorin der Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Dreizehn Parlamentarische Untersuchungsausschüsse und ein fünfjähriges Gerichtsverfahren konnten drängende Fragen der betroffenen Familien nicht klären. Einundzwanzig Jahre nach dem Mord an ihrem Vater Enver Şimşek in Nürnberg und fünfzehn Jahre nach der Ermordung von Mehmet Kubaşık in Dortmund berichten ihre Töchter von der Zeit vor und nach der Selbstenttarnung der neonazistischen Terrorgruppe NSU und den Erinnerungen an ihren Vater. Sie sprechen über offene Fragen, schleppende Ermittlungsverfahren gegen weitere NSU-Helferinnen und -helfer und unterziehen die bisherige Aufklärung einer kritischen Bilanz.

Veranstaltet von: Auslandsgesellschaft.de, Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund in Kooperation mit dem Bildungsverein Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. Nürnberg