„… unsere Sendung, die europäische Kultur zu retten vor dem Vordringen der asiatischen Barbaren.“

Ausgewählte Texte, gelesen von Julia Wolff und Gregor Henze

Aus den überlieferten Quellen zum Überfall auf die Sowjetunion kommt der verbrecherische Charakter des als „Unternehmen Barbarossa“ getarnten Krieges erschreckend deutlich zum Vorschein. Die Lesung ausgewählter Quellentexte beleuchtet ihn aus unterschiedlichen Perspektiven: aus der Sicht der Angreifer und aus dem Blick der Überfallenen. Den ideologischen Eifer und die mörderische Praxis des „Ostfeldzugs“ dokumentieren nicht nur die berüchtigten „Ereignismeldungen“ der Sicherheitspolizei, sondern auch einschlägige Befehle der Wehrmachtsführung sowie zahllose Feldpostbriefe deutscher Soldaten. Aus der Sicht der Opfer bezeugen unter anderem Tagebücher aus den Ghettos und aus dem besetzten Leningrad oder Aussagen jüdischer Zeugen in NS-Prozessen nach 1945 und Berichte von Überlebenden der Massenerschießungen das Verbrechen dieses Krieges. Diese Berichte sind auch heute noch schwer auszuhalten.

Gregor Henze war lange Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen und arbeitet heute als freier Schauspieler an verschiedenen Theatern in NRW, u.a. am Schauspiel Essen.

Julia Wolff gehörte von 2004 bis 2014 zum festen Ensemble der Wuppertaler Bühnen. Heute tritt sie dort und am Schauspiel Bochum als Gast auf und ist Schauspieldozentin an der Essener Folkwang Hochschule und Sprecherin für den WDR.

Eine gemeinsame digitale Vortragsreihe der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und der Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Einwahldaten zum Zoom-Vortrag bitte anfordern unter:
info@alte-synagoge-wuppertal.de.

Die Einwahldaten werden Ihnen am Nachmittag des Vortragstermins zugesandt.

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache