„Vom Menschen zum Flüchtling – vom Flüchtling zum Menschen“ und „Heimat: Gestern und Morgen?!“

2 Ausstellungen iim Rahmen der Aktion „#beimnamennennen“ anlässlich des Weltflüchtlingstages; siehe

Ausstellung mit Fotografien von Cornelia Suhan 2016/22

Fotografien von 15 Geflüchteten erzählen von ihren Träumen, ihren Ängsten und ihren Hoffnungen. Sie haben alle ihre Heimat verlassen (müssen), in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Cornelia Suhan hat sie befragt. „Genau wie wir haben Sie Pläne für ihr Leben. Sie wünschen sich ein gutes.“ Alle Sprechen von Lernen und Arbeiten und der Hoffnung, dass es ihre Kinder besser haben werden. Bei manchen sind die Träume konkret, sie wollen Berufe ergreifen, die bei der späteren Rückkehr in die Heimat hilfreich sein könnten. Viele wollen in Ruhe leben. Niemand hat überzogene Vorstellungen von Deutschland als einem Land, in dem Milch und Honig fließt. Und doch sind sie dankbar, hier gelandet zu sein. Sie dürfen wieder träumen. Sechs Jahre sind vergangen. Die Portraitierten werden wieder gefragt: Wie sehen sie sich heute? – Ihre Antworten: mutig, tapfer, lachend. Menschen eben.

„Heimat: Gestern und Morgen?!“

Eine Fotoausstellung von jungen Zugewanderten – begleitet von der Fotografin Sabitha Saul
Projektleitung: Frau Lose e.V. und forum JUGEND! e.V.

Wo beginnt Heimat? Wann fühlt sich ein Ort wie Heimat an? Was sind überhaupt Heimatgefühle? Ist Heimat nur dann Heimat, wenn sie so aussieht, wie wir sie haben möchten? Können wir verschiedene Heimaten vereinen?
Eine Gruppe zugewanderter junger Menschen, die seit einiger Zeit in Deutschland leben, lassen die Besucher:innen die Welt mit ihren Augen sehen. Sie stammen aus verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen. Viele von ihnen sind aus der alten Heimat geflüchtet, haben Freunde und Familie zurückgelassen. Und nun präsentieren sie ihre Perspektive(n) auf Heimat(en).
Gezeigt werden Fotos aus Dortmund und aus verschiedenen Teilen der Welt. Jedes von ihnen verbildlicht auf andere Weise einen Aspekt von Heimat, eine Erinnerung, ein Gefühl, eine Assoziation. Ein Friseursalon, ein Straßenschild, der Sonnenuntergang – was verbinden wir mit Heimat? Und kann man erahnen, von woher dieses oder jenes Foto stammt? Vergangenheit und Gegenwart, Zeit und Raum überlagern sich. Sehen wir dasselbe im Bild?
In Kooperation mit: VMDO Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund e.V., Machbarschaft Borsig11 e.V.
Förderer: LAG Kunst und Medien NRW e.V., Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Interkultur Ruhr.

Die Öffnungszeiten von St. Reinoldi finden Sie hier.