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Termin Informationen:

  • Mo
    06
    Aug
    2018

    Hiroshima-Tag

    17 UhrDortmund, Platz von Hiroshima

    Wir laden euch alle herzlich ein zu unserer diesjährigen Feier zum Hiroshima-Tag in Dortmund. In diesem Jahr werden die Friedensnobelpreisträger 2017, Vertreter von ICAN , über ihre Arbeit berichten. ICAN - Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen - setzt sich seit 2007 für eine Atomwaffenkonvention ein und erhielt den Friedensnobelpreis für "ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot atomarer Waffen zu erreichen".

    2017 verabschiedete die UN-Vollversammlung einen entsprechenden Vertrag. Diesen Lichtblick am Horizont wollen wir gemeinsam feiern! Bitte kommt und bringt Freunde und Bekannte mit!

    *6. August 1945 Hiroshima 9. August 1945 Nagasaki*

    2 Atombomben: 140 000 Tote unmittelbar verbrannt, verdampft, erschlagen – ca. 500 000 Tote in den folgenden 60 Monaten

    Auch heute, im August 2018, bedrohen uns 14 500 Atombomben, 4 000 sind in Minuten einsatzbereit. Ihre gesamte Sprengkraft beträgt 7 500 000 000 (7,5 Mrd.) Tonnen TNT – Eine Tonne für jeden Menschen auf der Erde. Die Sprengkraft der Hiroshimabombe betrug etwa 20 000 Tonnen TNT. Heute bedroht uns also die Sprengkraft von 3,7 Millionen Hiros­hima-Bomben – ein gefährliches Pulverfass.

    *Atomare Abschreckung sichert den Frieden* *- sagen die Befürworter.*

    Aber Hand aufs Herz: Fühlen Sie sich durch mehr Atombomben sicherer auf dieser Erde?

    Wahrscheinlich nicht!

    Damit sind Sie nicht allein. Schon die geistigen Väter der Atombombe, die Physiker Albert Einstein und Leo Szilard, forderten die nukleare Abrüstung. Sonst, so Einstein, „wird unse­re Zivilisation dem Untergang geweiht sein“.

    Seit 1983 fordern die Dortmunder Bürgermeister eine atomwaffenfreie Welt bis 2020, zu­sammen mit 7 392 Städten in 162 Ländern in der Initiative /Mayors of Peace/.

    *Aus Hiroshima lernen – Atomwaffen verbieten*

    Lautes Gedenken am Mahnmal der Mutter Hiroshima

    18:00 Uhr – Veranstaltung im Rathaus zum

    *

    Nachdenken über Atomkriege

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    Querdenken mit den Friedensnobel­preisträgern 2017 von *ICAN*

    Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen

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    *Atomkrieg tötet– wir wollen leben*

    1968 versprachen die Atommächte im Atomwaffensperrvertrag in „redlicher Absicht über vollständige Abrüstung“ zu verhandeln.

    Nach 50 Jahren leerer Versprechen müssen wir Menschen endlich dafür sorgen, dass der Atomkrieg keine Option mehr ist. Atomwaffen müssen verboten werden.

    Deshalb entstand aus den Reihen der IPPNW eine breite Kampagne zur Ächtung von Atomwaffen – ICAN - International Campaign for the Abolition of Nuclear War.

    So wie die Menschheit biologische und chemische Massenvernichtungswaffen geächtet hat, so müssen auch Atomwaffen verboten werden. 2017 verabschiedete die Vollver­sammlung der Vereinten Nationen den „Vertrag zum Verbot nuklearer Waffen“, nach jah­relanger Kampagne von ICAN.

    *ICAN wurde dafür 2017 der Friedensnobelpreis verliehen.*

    Am 6. August 2018, dem internationalen Hiroshima-Gedenktag, werden Friedensnobel­preisträger von ICAN hier in Dortmund ihre Arbeit vorstellen.

    Informiert euch – unterstützt den Vertrag zum Verbot nuklearer Waffen – und werdet da­mit auch Friedensnobelpreisträger!

    *Dortmund, 6.8.2018 *

    *Aus Hiroshima lernen – Atomwaffen verbieten*

    Veranstalter: IPPNW Regionalgruppe Dortmund-Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges e.V., Deutsch-Japanische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft NRW,

    unterstützt durch BUND, DEW Kommunal, ATTAC, Bündnis 90/Die Grünen

    ViSP Dr. med. Inge Zeller, Neuer Graben 73, 44139 Dortmund