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Termin Informationen:

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    01
    Sep
    2021
    So
    31
    Okt
    2021

    Ausstellung POSTSCRIPTUM„Ostarbeiter“ im Deutschen Reich

    Dienstag bis Sonntag, 10:00 - 17:00 Uhrim Hof der Gedenkstätte Steinwache, Steinstraße 50

    Vor 80 Jahren überfiel das Deutsche Reich die Sowjetunion. Im folgenden Vernichtungskrieg ermordeten deutsche Täter Millionen Menschen und verschleppten weitere Millionen zur Zwangsarbeit nach Deutschland.

    Aus diesem Anlass zeigt die Gedenkstätte Steinwache vom 01. September-31. Oktober 2021 in ihrem Außenbereich die Ausstellung „Postscriptum – ‚ Ostarbeiter‘ im Deutschen Reich“ der Gesellschaft Memorial, die an die sowjetischen Frauen, Männer und Kinder erinnert, die während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit für das NS-Regime leisten mussten.

    Die Nationalsozialisten verschleppten rund 8,4 Millionen Zivilistinnen und Zivilisten zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich. Die rund 3 Millionen Menschen aus der Sowjet-union – die „Ostarbeiter*innen“ – bildeten unter ihnen die größte Gruppe. Die deutsche Kriegswirtschaft war auf diese Arbeitskräfte zwingend angewiesen. Zugleich bestanden die NS-Sicherheitsbehörden darauf, die sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangs-arbeiter konsequent aus der deutschen Gesellschaft auszuschließen. Gekennzeichnet mit dem Abzeichen „OST“ waren sie extrem schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen sowie brutaler Repression ausgesetzt. Im Dortmunder Polizeigefängnis stellten sie bald die größte Häftlingsgruppe.

    Die meisten der in der Ausstellung präsentierten persönlichen Dokumente und Fotografien ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sind erstmalig in Deutschland zu sehen.Im Rahmen der Antikriegstagsveranstaltung am 1. September um 17:00 Uhr auf dem Park-platz vor der Gedenkstätte wird Markus Günnewig, Leiter der Steinwache, kurz in das Thema und die Ausstellung einführen.

    Eine Ausstellung der russischen Gesellschaft Memorial auf Grundlage eines Bildungsprojekts mit Moskauer Schüler*innen und Student*innen.„Postscriptum“ wurde seit 2008 in mehreren Städten Russlands und in Belarus präsentiert.Die hier gezeigte Ausstellung wurde mit Unterstützung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karls-horst für das deutschsprachige Publikum überarbeitet.